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Hallo liebe Mitglieder und Freunde unseres neuen Rückgrad „Gesundheits- und Rehasportvereins“. Meine Name ist Brigitte Krech, ich bin auch Rückgradmitglied und möchte Euch über meinen Weg zum Übungsleiter B-Lizenz mit der Spezialisierung Haltungs- und Bewegungsapparat mit dem Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" informieren. Ich bin 53 Jahre jung und noch nicht zu alt, um mich nochmals auf die Schulbank zu setzen. Vor 6 Jahren bin ich als Herbalifer, besser gesagt als Herbalife-Berater gestartet. Damit habe ich vielen Menschen geholfen, sich besser und wohler zu fühlen, d. h. Gewicht zu reduzieren oder einfach fitter sein. Es hat mir viel Spaß gemacht und macht mir heute noch mehr Spaß, Menschen zu helfen, ihren Lebenstil zu verbessern. Dann eröffnete ich einen Club in Hildburghausen, in dem ich gemeinsam mit meinen Kunden auch regelmäßig Kundenveranstaltungen durchführte, u. a. auch Sport betrieben, wie z.B. Tae bo und Rückengymnastik. Von den Kunden kam dann immer öfter die Frage, ob sie den Sport über die Krankenkasse abrechnen können. Die Antwort kennt Ihr - nein. Ich denke, Euch geht und ging es ähnlich. Dann lernte ich vor zwei Jahren über meine Arbeitskollegin einen Heilpraktiker kennen, der wie sie sagte, bei ihr Wunder vollbracht hatte. Meine Kollegin klagte immer über Rückenschmerzen und an diesem Tag ging es ihr so richtig gut. Sie hätte am liebsten die ganze Welt umarmt und hat natürlich in den höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Ich ließ mir die Telefon-Nr. des Heilpraktikers geben und setzte mich mit ihm in Verbindung. Wir vereinbarten einen Termin. Ich lud zum Termin auch Bekannte und Kunden, Freunde und Nachbarn ein und es ging los. Er hatte ein AMSAT-Gerät und eine Massageliege dabei. Nacheinander wurden wir sozusagen an das Gerät angeschlossen - verkabelt - und dann ging die Messung los. An Hand der ausgewiesenen Werte konnte er erkennen, wo es bei jedem Einzelnen Probleme gibt, egal ob es Rücken- oder sonstige Organprobleme waren. Er sah, dort besteht Handlungsbedarf. Ich muss sagen, die meisten der Menschen, die zum Test kamen, klagten schon im Vorfeld über Rückenprobleme. Bei dem anschließenden Ausgleich der Beinlängendifferenz, bei der Korrektur des Beckenschiefstandes und der Entspannungsmassage dachte ich bei mir, so schwierig kann das nicht sein. Das kann ich auch. Und so wurde ich neugierig und suchte nach Möglichkeiten der Ausbildung. Ich erkundigte mich, wo man denn so eine Ausbildung machen kann und bin bei Corinna und Joachim Wohlfeil-Grosser vom Rückgrad in Suhl gelandet. Kurzerhand habe ich im Juli 2007 meine Ausbildung zum Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke mit Massage- und Entspannungstechniken am Diemelsee gemacht. Aber das I-Tüpfelchen fehlte noch. Ich musste eine Möglichkeit finden, wie man Kurse auch über die Krankenkassen abrechnen kann. Und dann kam mir die entscheidende Idee: „Präventionskurse“. Von einer Krankenkasse wusste ich, dass ich folgendes benötige: - Entweder den Nachweis eines erlernten Eingangsberufes des Kursleiters (Staatliche Berufsanerkennung, Diplome, Approbationsurkunde etc.) oder - Übungsleiter-Lizenz „Sport in der Prävention“ und - Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT Studieren oder noch einen dafür notwendigen Beruf erlernen, kam für mich nicht in Frage. Also gab es für mich nur die Möglichkeit, mich zum Übungsleiter B-Lizenz "Sport in der Prävention" mit dem Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" zu qualifizieren. Aber wie?? Kurzentschlossen wandte ich mich an den Sportverein in Hildburghausen. Frau Zeiß vom Sportverein war überaus zuvorkommend und gemeinsam suchten wir nach Möglichkeiten. Einen ganz herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung an Frau Zeiß. Aber jetzt möchte ich Euch aufzeigen, wie es auch für Euch funktionieren kann:
1. Das Mindestalter ist die Vollendung des 18. Lebensjahres. 2. Mitglied in einem gemeinnützigen Verein Diese Voraussetzung erfüllt schon mal jeder, der Rückgrad-Mitglied ist, da Rückgrad ja jetzt auch ein Gesundheitssportverein ist. 3. Nachweis Erst-Helfer-Ausbildung. Um die Ausbildung weiter zu machen, benötigt man einen aktuellen "ERST-HELFER-NACHWEIS", der nicht älter als 2 Jahre zurückliegen sollte. Ich selbst habe die Ausbildung über meine Arbeitsstelle gemacht. Die Firma hat gerade Ersthelfer gesucht. Die Ausbildung fand an drei Nachmittagen von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr statt. Meistens wird die Ausbildung an zwei Freitagen durchgeführt. Das ist von DRK- zu DRK-Kreisvorstand unterschiedlich. Am besten wendet Ihr Euch für die Ersthelfer-Ausbildung an Eure zuständigen DRK-Kreisverband. Dort kann man die aktuellsten Termine erfahren. Dieser Schritt war getan - jetzt folgt der nächste. 4. Grundkurs Übungsleiter. Für die Absolvierung des Grundkurses Übungsleiter wandte ich mich an den Kreis- und Stadtsportbund des Landesportbundes Suhl/Hildburghausen und erfuhr dort die aktuellsten Termine. Für denjenigen, die aus dem Kreis Suhl/Hildburghausen sind alle anderen wenden sich an ihren regioalen Sportbund. Falls ihr die Ansprechstelle nicht findet kann sie über den Landessportbund eures Bundeslandes erfragt werden. Der Grundkurs Übungsleiter fand an zwei aufeinander folgenden Wochenenden in Suhl statt, also am Freitag von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr, am Samstag 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr. In der Ausbildung erfährt man viel über den Landessportbund LSB, die Kreis- und Sportbünde und was alles dazu gehört, wie z.B. - didaktisch-methodische Aspekte des Sports, - den Aufbau von Übungsstunden - die sportspezifische Umsetzung der Methodik an sportpraktischen Beispielen - Vereins- und Verbandbezogene Inhalte - Versicherungsschutz usw. So richtig los ging es dann in der Turnhalle bei den Übungsstunden. Es wurden verschiedene Trainingsmethoden vorgestellt und trainiert. Am letzten Sonntag schloss dann der Grundlehrgang mit einer schriftlichen Prüfung ab. Aber keine Angst, die schafft jeder. Die Kosten für den Grundkurs betrugen: 40 Euro. 5. Übungsleiter Lizenz C Nach dem Grundkurs Übungsleiter hat man die Voraussetzung, den Übungsleiter Lizenz C zu machen. Aus dem Seminarbuch des Landessprtbundes entnahm ich die nächsten Termine für diesen Lehrgang. Ich selbst habe die Ausbildung Übungsleiter C-Lizenz in Weimar/Nohra gemacht. Das war zwar nicht der nächste Weg, dafür aber der schnellstmöglichste Termin. Es gibt aber noch andere Sportbunde bzw. Vereine, die die Ausbildung machen. Einfach erkundigen oder im Internet suchen. Die Ausbildung selbst erfolgt einmal monatlich an einem Wochenende von Freitagabend 18:00 Uhr - 21:00 Uhr, Samstag 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Zeitraum erstreckt sich über 6 Monate, also jeden Monat ein Wochenende ein halbes Jahr lang. Es gibt aber auch verschiedene Zeitangebote dazu. Die Ausbildung enthält viel theoretisches Wissen, aber auch viel Praxis. Zum Beispiel habe ich richtiges Nordic Walking gelernt, Stepp Aerobic, Dance, Pilates. Wir trainierten Wassergymnastik und führten auch Kreistraining in der Sporthalle durch, so wie früher in der Schule. Es war toll, hat mir viel Spaß gemacht und ich habe viele nette Leute kennen gelernt. Herzlichen Dank an Herrn Stolze, der immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Kursmitglieder hatte und immer half, wo Not am Mann bzw. Frau war. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 150,00 €. 6. Grundkurs Prävention Jetzt ging es weiter mit dem Grundkurs Prävention. Der Grundkurs Prävention erstreckte sich über zwei komplette Wochenenden, d. h. von Freitagabend 18:00 Uhr bis zum Sonntag 13:00 Uhr. Der Grundkurs Prävention findet in der Landessportschule Bad Blankenburg statt. Wer in der Nähe wohnt, kann auch zu Hause schlafen. Ich habe dort in der Landessportschule übernachtet und so hatte ich die Gelegenheit, die Teilnehmer des Kurses besser kennen zu lernen und mehr Informationen über weitere Wege und Möglichkeiten zu erhalten. Im Grundkurs Prävention erhält man viele Informationen über den LSB und die Vereinsarbeit, aber auch viel praktische Übungen stehen auf dem Programm z.B. Gymnastik, Qi Gong, Bodengymnastik mit Pezzibällen, Gymnastikbällen und was mir besonders gefiel war eine komplette Übungsstunde für den Rücken mit Funktionstraining, Koordination, Kondition und Entspannung usw., durchgeführt von einem Übungsleiter mit einer phantastischen Körperbeherrschung. Es war einfach herrlich, ihm zuzuschauen und mitzumachen. Anschließend ging es mir einfach super - entspannt und ich fühlte mich frei wie ein Vogel. Der Grundkurs Prävention hat keine Prüfung - entspannt durchatmen. 7. Übungsleiter B-Lizenz "Sport in der Prävention", Jetzt benötigt man noch den Übungsleiter mit der B-Lizenz, Spezialisierungsrichtung Haltungs- und Bewegungsapparat. Er findet an zwei kompletten Wochenenden von Freitagabend bis Sonntagmittag bei uns in Thüringen in der Landessportschule in Bad Blankenburg statt oder in euren regionalen Landessportschulen. Ich selbst habe diesen Lehrgang am vergangenen Wochenende mit einer schriftlichen Prüfung, einem komplett ausgearbeitetem 12-stündigem Kurskonzept und einer schriftlichen Lehrprobe, die auch praktisch absolviert werden muss, abgeschlossen. Das war echt harte Arbeit. Erst mit Bestehen dieser Prüfungen, d. h., wenn man die B-Lizenz hat, ist man berechtigt, das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" beim LSB zu beantragen. Erst mit Bestätigen des Qualitätssiegels können Eure Kunden Eure Kurse über die Kassen abrechnen. Es ist also ein langer Weg zum ersehnten Ziel. Aber wir schaffen das. Die Kosten für den Kurs Prävention, Spezialisierung Haltungs- und Bewegungsapparat betragen 140,00 Euro. Aber noch nicht genug, ich mache weiter: 8. Rehabilitationsausbildung zum Fachübungsleiter Rehasport Haltungs- und Bewegungsapparat Diese Ausbildung wird über den Behinderten - und Rehabilitationssportverband Erfurt durchgeführt, bzw bei Euch über euren Verband in eurem Bundesland. Angemeldet und bestätigt bin ich schon. Am 11. und 12.10.2008 geht es los. Die Ausbildung im Bereich Rehabilitationssport bei Behinderungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates/Orthopädie geht bis Anfang Dezember 2008 und schließt mit einer Prüfung ähnlich wie bei der Lizenz B ab. Ich absolviere eine Ausbildung im Bereich Rehabilitationssport bei Behinderungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates/Orthopädie. Mit diesem Abschluss können dann die Kunden mit dem Rehaschein vom Arzt über die Krankenkassen 50 Übungseinheiten genehmigen lassen und man selbst kann den Rehaschein über die Krankenkassen abrechnen. Diese Ausbildung wird in 2 Blöcken durchgeführt. Der Block 20 enthält z.B. folgende Themen: - Organisationsstrukturen im Rehasport - Rechtsfragen zur Durchführung - Besonderheiten im Rehasport - Vorstellung verschiedener ausgewählter Behinderungsformen - Abgrenzung zum Breiten- und Leistungssport - Psychologische Aspekte des Rehasportes Der Block 30 umfasst die Themen: - Medizinische Grundlagen des Rehasportes - Möglichkeiten der orthopädischen/therapeutischen Versorgung - Gehschule - Methodik/Didaktik des Rehasportes anhand sportpraktischer Beispiele - Lehrübungen/Lernerfolgskontrolle Die Ausbildung dieser Blöcke 20 und 30 schließt ab mit einer schriftlichen Prüfung und mit der Durchführung eines praktischen Teils, einer Modellstunde zu der ausgearbeiteten Lehrprobe. Hat man die Prüfung bestanden, kann man sich Fachübungsleiter Rehabilitationssport nennen und hat es geschafft. Nun, frisch ans Werk und fangt an, Eure Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Ihr tut Euch selbst etwas Gutes, lernt viel Neues und vor allem könnt Ihr anderen Menschen helfen. Na, dann viel Spaß beim Durcharbeiten und vor allem beim Start in die Präventions- und Rehabilitationsausbildung. Übrigens die Termine und alles was dazu gehört über die Ausbildung findet Ihr auch im Internet unter: www.landessportbund.de und www.behinderten-und-rehabilitationssportverband.de
So und jetzt möchte ich euch noch zeigen wo ich arbeiten werde, in meinen Rückgrad Gesundheitscluß in Hildburg hausen. Das sind meine Räume.
Eröffnung war am 10. Oktober diesen Jahres. Meine Mitglieder bezahlen 20 € im Monat für die Teilnahme an den Kursen ( SM-Traning, Gymnastik, …) und den Therapiemglichketen während derÖffnungszeiten (Magnetfeld, Rückerntraktnsliegen, Zappen nach Clark, ……..). Wer einmal im monat noch ene persönliche Behandlung zuseiner Gesundheitsvorsorge haben möchte, der bezahlteinen Mtgleidsbeitrag von 30 € . Mein Programm wird sich sicher im Laufe der Zeit noch erweitern. Viele Grüße aus Hildburghausen und einen schönen Tag Brigitte Krech
Hallo liebe Rückgrad – Mitglieder Als Vorsitzender freue ich mich euch mitzuteilen, dass wir jetzt auch ein Gesundheits- und Rehssportverein sind. Ihr habt also die Möglichkeit die Ausbildungen über die einzelnen Verbände zu machen, wie Brigitte sie beschrieben hat. Wir unterstützen euch dabei. Und genauso freue ich mich, das die ersten Gesundheitsclubs entstehen. Neben Hildburghausen haben sich Vorbereitungskreise in Schmalkalden und Schweinfurt gebildet. Weitere Mitglieder sind in ihrer Region am überlegen was sie tun können und wie sie starten können. Ein Angebot als Gesundheitsclub bietet interessante Vorteile gegenüber Einzelbehandlungen: - Die Menschen kommen regelmäßig zu ihrer Gesundheitsförderung
- Sie tun regelmäßig selber mehr für sich
- Sie gönnen sich die Behandlungen regelmäßig
- Und das Einkommen des Gesundheitberaters wir auch regelmäßig und verlässlich über 12 Monate hinweg.
- Weitere geniale Kobinationen wie z.B. mit einem Stoffwechselzentrum oder dem Verkauf von gesundheitsfördernden Produkten bieten sich an.
Schreib uns doch eure Gedanken dazu, wir werden weiter berichten. Herzlichst Joachim und Corina
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