• narrow screen resolution
  • wide screen resolution
  • fluid screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
  • style1 color
  • style2 color
  • style3 color

GesundheitsberaterIn für Rücken, Füße und Gelenke

In den Füßen und im Rücken ist der ganze Mensch abgebildet und beeinflussbar. Auf den Füßen und mit dem Rücken steht der ganze Mensch. Jede im Körper festgestellte „schwache Testung“ eines Muskels, einer Körperseite, auch des optischen Erscheinungsbildes, hat ihren Hintergrund in einer emotionalen Programmierung des Körpers, also auch in den Füßen, die den Körper spiegeln. Diese kann von der weiblichen, mütterlichen, linken Körperseite oder der männlichen und väterlichen, rechten Körperseite ausgehen. Die vordere, frontale Körperseite repräsentiert Yin, das Weibliche, die hintere, rückwärtige Körperseite, Yang, das Männliche.

Jede Verletzung, die im Laufe Ihres Lebens gesetzt wurde, ist in Ihrem Körper, in jeder Zelle, gespeichert. Sie vergisst nie! Im schlimmsten Fall kann über die Jahre oder Jahrzehnte eine solche Verletzung oder eine Anhäufung solcher Verletzungen zu einer Krankheit führen. Die Verletzungen sind entwicklungsbedingt im zeitlichen Ablauf ihrer Entstehung an bestimmten Stellen der Wirbelsäule festgesetzt. Solche Entwicklungen und Störungen sind in der Aura sichtbar, im gestörten Energieaustausch der Chakren. Die von der Wirbelsäule ausgehenden körperlichen Störungen wirken auf die innervierten Organe und stören diese. Außerdem sind durch entsprechend emotional gesetzte Störungen komplette Energiebahnen im Körper über- oder unterversorgt. Auch sie sind in den Füßen präsent. Es ist erfolgreich, die Energiebahnen entweder zu stärken oder zu schwächen, je nach Bedarf. Außerdem stehen bestimmte Organsysteme (je vier) in Wechselwirkung zueinander, und es gilt herauszufinden, welches Organ die Energie von anderen abzieht um zu „überleben“. Zur emotionalen Speicherlöschung sind Eye-removement-Bewegungen einzusetzen. Egal wo Ihre seelischen Beeinträchtigungen sich körperlich festgesetzt haben, durch das entstandene Ungleichgewicht ist der Energiefluss im Köper und somit auch in den Füßen feststellbar gestört.

Erst ein energetischer Ausgleich bringt alles in Lot. Diese Balance zu erreichen ist eine geglückte Prophylaxe und ein ganzheitlicher Ansatz in der Ausbildung zum Gesundheitsberater.

Ganzheitliche Gesundheitsberater für Massage-, und Entspannungs-Techniken informieren, beraten, begleiten, leiten zur Selbsthilfe an und arbeiten mit (ganzheitlichen) Techniken zur Entspannung und Regeneration von Körper, Geist und Seele. Die von ihnen gebotene Gesundheitsbehandlung will als persönliche Maßnahme von Hilfesuchenden zu deren Gesunderhaltung, Gesundheitsförderung, Entspannung und Regeneration verstanden sein, und zwar als ganzheitliche Maßnahme.

Wesentliche Ausbildungs-Inhalte:

• Dynamische Massage am Rücken und an Gelenken nach Dieter DORN mit weiterführenden Techniken
• Manuelle und energetische Massagetechnik für den Rücken nach Rudolf BREUSS
• Entspannende Massage der Halswirbelsäule im Liegen nach Großer
• Klassische Rückenmassage zum Lösen verspannter Muskel und ganzheitlich energetischer Ausgleich
• Fußzonenmassage zur Entspannung und zum Fördern des Wohlbefindens und energetischem Ausgleich
• Traktionsliegetherapie für Wirbelsäulenfitness; zur Vorbereitung, Nachsorge und Eigenbehandlung
• Selbsthilfe Übungen nach Dorn Übungen
• Einführung in SM – Spiralmuskeltrainimg nach Dr. Smisek
• Rechtskunde, Berufskunde, Versicherungen, Selbstständigkeit
• Kenntnisse über Nahrungsergänzungen, Öle, Ernährung, Muskelaufbau, Gesundheitsfördermethoden

Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Dorn-Breuß Grundkurs bei einem anerkannten Dornausbilder. Die Ausbildung am Fortbildungszentrum der Berufsschule in Würzburg dauert fünf Tage und schließt mit einem Zertifikat ab. Am letzten Ausbildungstag findet unter Leitung des Fortbildungszentrums die praktische Prüfung statt.

Gesundheitsberater für Rücken, Füsse und Gelenke behandeln nach Abschluss der Ausbildung an der staatlich genehmigten Berufsfachschule Würzburg. Sie haben ihre Tätigkeit bei ihren Gesundheitsämtern bekannt gegeben. Zitat aus dem Schreiben eines Gesundheitsamtes: „Gegen die Ausübung dieser Tätigkeit, …bestehen keine Bedenken.“

 

Entspannungsmassagen statt Kühe melken,

oder vom Landwirt zum Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke.

Heiner Jochimsen, Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke:

„Ja, wie kommt ein gestandener Landwirt bloß zu diesem tollen Beruf? War es Zufall? Aber an so viele Zufälle mag ich nicht glauben. Es begann eigentlich ganz harmlos. Meine Frau hat mich vor 7 Jahren zu einem Reiki-Kurs mitgeschleppt, damals war es für mich nur Hokuspokus. Heute bin ich Reiki Meister. Es sollte aber noch eine Steigerung geben.
Im Sommer 1999 fragten Verwandte aus Niedersachsen, ob ich nicht Lust hätte mit ihnen in Kiel einen Grundkurs nach Dorn und Breuss mitzumachen. Von Dorn und Breuss hatte ich noch nie etwas gehört. Als man mir sagte, dass ein Herr Joachim Wohlfeil aus Bayern von einem Rückgrad e.V., uns in dem Kurs zeigen will, wie man zwei unterschiedlich lange Beine mit einer kleinen Übung auf gleiche Länge bringt, dachte ich an einen Spinner aus Bayern. Aus Neugierde habe ich mich angemeldet. Schon nach dem ersten Tag bei Joachim war ich von diesen sanften Methoden total begeistert.

Ich habe dann mit einem ziemlich schlechten Gewissen an den Leuten gearbeitet, die zu mir kamen. Ich war ja kein Therapeut und wollte auch keinen Ärger mit dem Gesundheitsamt oder gar mit Gerichten. Im Sommer 2000 war ich dann auch einer der Ersten, der in der staatlich genehmigten Berufsfachschule in Würzburg die Ausbildung zum Gesundheitsberater für Rücken Füße und Gelenke gemacht hat. So lernte ich mit 62 Jahren noch mal Berufskunde, Recht, Hygiene, Entspannungsmassage, Fußzonenmassage, Dorn- und Breußmassage Selbsthilfeübungen und einiges mehr.

Was sich daraus bisher entwickelt hat, ist heute noch ein Traum für mich. Da kommen doch Leute zu einer Entspannungsmassage, die mehrere Autostunden auf sich nehmen und mit strahlenden Augen den Rückweg antreten. Ich habe mich dann auch bei meinem Gesundheitsamt gemeldet und die hatten nichts gegen meine Tätigkeit zur Gesundheitsförderung. Eine Kundin ist Vorsitzende von einem Landfrauenverein und sie fragte, ob ich in ihrem Verein etwas über diese sanften Methoden erzählen kann. Damit hatte ich wohl eine Lawine losgetreten, denn fast alle Vereine im Kreisgebiet wollten diesen Vortrag nun auch hören. Daraufhin kamen viele Frauen zu den Entspannungsmassagen und bald kamen auch ihre Männer zu mir. Jetzt bin ich als Rentner an meine Leistungsgrenzen gestoßen und freue mich, dass meine Tochter Rita, meine Schwiegertochter Regina und meine Lebensgefährtin Siegried auch die Ausbildung in Würzburg gemacht haben. Ja, so kann es einem Landwirt ergehen, der zu einer Ausbildung reist um etwas ganz „Neues“ zu lernen.

 

Rosemarie Roth

Mein Weg zur Selbstständigkeit als Gesundheitsberaterin für Rücken, Füße und Gelenke

1. Weg bis zur Selbstständigkeit als Freiberuflerin

Ein Dorn-Breuss-Grundkurs im Jahr 1997 überzeugte mich auf Anhieb von der Wirksamkeit und Einfachheit dieser Methode. Ich konnte die erworbenen Kenntnisse an meinen Kolleginnen aus der Sozialstation oft genug in die Tat umsetzen. Diese Möglichkeit nutzten sie gerne und freuten sich über die rasche Hilfe. Im Dezember 2000 nahm ich in Würzburg an der Ausbildung zum Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke teil.

Ich wurde durch eine Heilpraktikerin auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Nun hatte ich das Rüstzeug, um mein Können etwas ganzheitlicher und professioneller an den Mann zu bringen. Statt die Personen wie bisher in unserem großen Badezimmer zu versorgen, diente ab jetzt ein umgestalteter Kellerraum dazu.
Zwischendurch suchte ich Kontakt zu anderen Dorn-Leuten und war auch einige Male bei Fortbildungen mit Dieter Dorn oder von Corinna und Joachim. Nebenbei vergrößerte sich die Zahl meiner Kunden so rasant, dass die Halbtagsbeschäftigung in der häuslichen Krankenpflege, häufige Fortbildungen von Berufswegen, ab und an Wochenenddienste, meine Familie und der Haushalt mein Zeitgefüge ganz schön durcheinander brachten. Nachmittags fanden zusätzlich ein bis zwei Dornanwendungen statt. Meine Familie (und ich) wollten den Zustand irgendwann nicht länger hinnehmen und so lief alles auf eine Entscheidung zwischen Beruf oder Selbstständigkeit als Gesundheitsberaterin hinaus.
Am 1. August 2003 war Stichtag und ab jetzt gibt es in Leutenbach „Rosi’s Rückenstudio“.
Ganz so einfach wie es hier zu lesen ist, war es natürlich nicht, denn davor hatte ich noch einige Hürden zu nehmen (vor allem bürokratische!!). Joachim hat mich jedoch sehr unterstützt. Es wird gehen, sagte er, und es ging auch! Meine Empfehlung:
Wer spürt, dass er „fühlende“ Finger besitzt und die Begeisterung für die Dorn-Methode groß genug ist, um sich täglich damit zu beschäftigen, der sollte die anfänglichen Mühen, die Unsicherheit und Bürokratie nicht scheuen und sich als Gesundheitsberater selbstständig machen.

2. Was war im Vorfeld zu tun:

• Unterlagen schicken lassen. Von IHK (kostenlose Broschüren / Infomaterial für Existenzgründer.
• Existenzgründerstammtisch besucht.
• Mit Steuerberater gesprochen, Informationen eingeholt.
• Gründungskonzept verfasst (Geschäftsidee)
• Durchsicht und Stellungnahme vom Steuerberater oder Rückgrad e.V.
• Bekanntgabe der Tätigkeit beim Gesundheitsamt.
• Gewerbeanmeldung.
• Finanzamtsschreiben beantworten.
• Rentenversicherung klären.
• Krankenversicherung – Privat oder freiwillig gesetzlich.
• Berufshaftpflichtversicherung.